Lichtenrader Revier

Ein neues Quartier für Lichtenrade

Mit 2,5 Hektar Fläche platziert sich das neue Lichtenrader Revier als ein eindrucksvolles Stück zukunftsfähiger Stadtentwicklung in einer über Jahrhunderte gewachsenen Dorfstruktur im Süden Berlins. Das Besonders ist hier: Alte Substanz und neuer Wohnbau schmiegen sich, verbunden durch großzügige Grünflächen, aneinander. Denkmal und Kultur, Bildung und Kleingewerbe schaffen eine Lebensqualität, die von nachbarschaftlichem Gemeinsinn und einer bunten Mischung von Alt und Neu-Lichtenraderinnen und Lichtenradern gestaltet wird.

Fakten

Lage und Umgebung

Das Lichtenrader Revier – zwischen Bahnhofstraße, Steinstraße, Nuthestraße und dem S-Bahnhof Lichtenrade – ist das neue Stadtquartier mit 202 Mietwohnungen und vielfältigen Gemeinschafts- und Gewerbeflächen. 

In 33 Minuten gelangt man mit der S2 von Lichtenrade zum Potsdamer Platz, quasi vom Lande nach Downtown. 

Ans Revier schließt die Bahnhofstraße mit ihren Einzelhandelsgeschäften an. Dort findet jedes Tierchen sein Pläsierchen: Apotheke, Supermarkt, Gärtnerei, alle nötigen Dienstleistende öffnen hier seit Jahren ihre Türen: Arztpraxen, Steuerberatungskanzleien, Coiffeur*innen und Optiker*innen, Handwerk und Computertechnik, Imbisse, Cafés und Teestuben, Banken und Sparkassen.

Lichtenrader Revier

Struktur

Inspiriert durch die „5-Minuten-Stadt“ mit Einrichtungen des täglichen Bedarfs, entstehen im Quartier eine Kita, ein Schwimmbad, ein Bioladen, eine Tagespflege, eine Anwohnenden-Sauna, ein ca. 100 m² Gemeinschaftsraum als nachbarschaftlicher Treffpunkt und weitere Gewerbeflächen. Auch die Außenraumgestaltung verknüpft Gemeinschaft und Urbanität durch Offenheit und Zugänglichkeit, geschickte Wegeverbindungen und Schaffung von drei öffentlich zugängigen Räumen auf dem privaten Grundstück, wie der neu geschaffene Marktplatz, der das städtebauliche und funktionelle Zentrum des neuen Lichtenrader Reviers bildet.

Architektur

Mit ihren vier bzw. fünf Geschossen ordnen sich die vier Neubauten der Alten Mälzerei unter und bilden gemeinsam mit den 50 Bestandswohnungen aus den 60er Jahren und dem historischen Landhaus Lichtenrade ein neues städtebauliches Ensemble, was zu einem neuen Zentrum Lichtenrades erwachsen kann. BE Architekten wählten Gebäudegrundrisse, die Parallel- oder Senkrechtstellungen zur Alten Mälzerei vermeiden und so die Sonderstellung des Baudenkmals Alte Mälzerei betonen. Die unregelmäßig abgewinkelten Kubaturen der Neubauten umschließen auf je drei Seiten einen hofartigen, ausschließlich den Bewohner*innen zur Verfügung stehenden Innenbereich. Ein Drittel der Flachdächer sind mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, weitere Dachflächen sind mit einer Extensiv-Begrünung als Retentionsfläche geplant.

Besondere Merkmale